Monatsbrief Februar: Gottesdienste und Veranstaltungen

31. Januar 2018  

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Liebe Gemeinde!

Liebe Besucher von Sankt Sophien!

Wir erleben in unserem Bistum derzeit unruhige Tage. Schulschließungen sind angekündigt. Aber es werden voraussichtlich auch einzelne Gemeindehäuser und Kirchenbauten unseres Bistums folgen, die wir uns nicht weiter werden leisten können. Das ist sehr einschneidend. Tun wir, was wir können, um die Einschnitte möglichst gering zu halten! In Sankt Sophien hoffen und arbeiten wir insbesondere für den Erhalt unserer Sophienschule. Vielen Dank allen, die sich mit Herz und Hand dafür einsetzen!

Auf das Gesamtbild geschaut: Ich ahne, dass all das nur ein Anfang eines schmerzhaften Umbruchs in unserem Land sein könnte. Und es hat etwas Verletzendes, so etwas erleben zu müssen.

Eigentlich wollte ich diese Zeilen nutzen, um unsere Lobpreis- und Segnungsgottesdienste bekannter zu machen. Mir scheint, dass ich trotzdem – oder gerade jetzt erst recht – bei diesem Anliegen bleiben sollte: Vergessen wir nicht, mit unseren Wunden zum Herrn zu gehen! Vergessen wir nicht, ihm unser Leid zu klagen! Vergessen wir nicht, seine Nähe zu suchen, und uns von ihm heilen und berühren zu lassen! Vergessen wir nicht, ihm zu begegnen, um aus der Begegnung mit ihm Kraft und Zuversicht zu schöpfen! Nicht Verbitterung soll uns prägen, sondern vielmehr ein lebendiges Wissen um Gottes Gegenwart und Liebe, das uns Kraft und Hoffnung gibt.

Ein besonderer Ort in unserem Gemeindeleben, um in dieser Weise Heilung, Liebe und Angenommensein zu finden, sind unsere Lobpreis- und Segnungsgottesdienste – in der Regel jeweils am zweiten Samstag im Monat, im Anschluss an die Vorabendmesse. Mit eingängigen und tiefgehenden Liedern preisen wir Gott und richten uns auf ihn aus. Wir tun es schlicht, um unser Herz ihm hinzuhalten und ihm die Gelegenheit zu geben, uns zu berühren. Wir tun es, um ihm unsere Liebe zu zeigen. Wir tun es, um ihm unseren Glauben zu zeigen, dass er an uns wirken kann. Durch die Eucharistie, die zur Anbetung auf den Altar gestellt wird, zeigt er uns seine Nähe. Bei jedem zweiten Treffen bieten wir zudem einen Segnungsdienst an. Wer möchte, kann je zwei Teammitglieder bitten, für einen und mit einem in den persönlichen Anliegen zu beten.

                                             Es grüßt herzlich Ihr Pater Markus.