Monatsbrief Juni 2019: Gottesdienste und Veranstaltungen

29. Mai 2019  

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Hamburg, 21. Mai 2019

Am „vergangenen Samstag, 18. Mai 2019, hat sich der Wirtschaftsrat des Erzbistums Hamburg ausführlich mit den aktuellen Überlegungen und Entwicklungen der Katholischen Sophienschule befasst. Wir möchten Sie mit diesem Schreiben zeitnah über das Votum des Gremiums in Kenntnis setzen und Ihnen nachfolgend zudem unsere weiteren Überlegungen erörtern.

Das Erzbistum Hamburg hat nach einem Votum seines Wirtschaftsrates entschieden, weitere Planungen für die Entwicklung eines sogenannten „Sophiencampus“ mit Grund- und Stadtteilschule nicht weiter zu verfolgen. Vielmehr wollen wir uns auf eine Variante eines Neubaus der Grundschule auf dem jetzigen Kirchengelände konzentrieren.

Die Gründe, nicht weiter an der großen Sophiencampus-Lösung festzuhalten, sind folgende: Es wären erhebliche Investitionen von über 25 Millionen Euro für die Verwirklichung einer solchen Lösung notwendig. Dies hätte einem Investitionsbetrag von über 40.000 Euro pro Schülerin und Schüler entsprochen – und würde damit weit außerhalb des für uns leistbaren (und bei den anderen Schulstandorten so kalkulierten) Investitionsansatzes von ca. 12.000 Euro pro Schülerin und Schüler liegen. Die große Campus-Lösung hätte für das Erzbistum Hamburg auch weiterhin sehr hohe unverantwortbare Risiken mit Blick auf die Bewertung bzw. Entwicklung der Grundstückspreise, der Baukosten, etc. Darüber hinaus gibt es weitere problematische Fragestellungen, die bisher nicht aufgelöst werden konnten.

Für den Neubau der Grundschule gibt es erste vielversprechende Ansätze, die zwischen dem Erzbistum Hamburg und einem Investor derzeit verhandelt werden. Aber es sind auch Hindernisse zu überwinden. Zur Verwirklichung einer solchen Variante wäre einerseits eine Summe von deutlich mehr als 12 Millionen Euro im Zuge einer Fundraisingkampagne – sowohl in der Ansprache von potentiellen Großspendern als auch durch eine öffentliche Spendenkampagne der Schule – zu generieren. Andererseits müssen baurechtliche Klärungen erfolgen, die mit dem zuständigen Bezirksamt Hamburg-Nord noch zu erörtern sind.

Lassen Sie uns in den kommenden Wochen und Monaten gemeinsam alles dafür tun, einen solchen Neubau an der Elsastraße zu verwirklichen!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Ansgar Thim

Generalvikar“