Partnerschaft St. Sophien-Barmbek-Liepaja

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Platz in der Herberge Das Sankt Martin-Porres-Haus in Liepaja/Lettland

Partnerschaft konkret Sankt Sophien – Sankt Martin-Porres-Haus Hamburg – Liepaja

Anschrift http://www.porreshouse.com/ (Diese Anschrift ist nicht mehr gültig)

Am 15.12.2005 wurden 1.785,10 € unserem Partnerschaftsprojekt Sankt Martin-Porres-Haus in Liepaja überwiesen. Wir danken allen, die aus unserer Gemeinde durch ihre Arbeit und durch Spenden zu diesem erfreulichen Betrag beigetragen haben.
Bitte unterstützen Sie auch weiterhin unser Partnerschaftsprojekt: Stichwort: Sankt Martin-Porres-Haus/Liepaja: Kath. Kirchengemeinde St. Sophien: Weidestraße 53, 22083 Hamburg-Barmbek Konto: 1071247348 Hamburger Sparkasse [HASPA]: BLZ 200 505 50

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  1. Arturs konnte das Vertrauen der Kinder und Jugendlichen schon sehr bald gewinnen. Im Eingangsflur des Hauses hängt ein großes Bild mit über 40 Portraitfotos von Mädchen und Jungen, bei denen die Begegnung mit dem Martinshaus zu einer Wende in ihrem Leben beigetragen hat.. Seit kurzem hat P. Peteris die Arbeit von P. Arturs im St. Martinshaus übernommen und führt das von P. Arturs begonnene Projekt weiter. Angefangen hat die Geschichte des Martinshauses vor mehr als sieben Jahren. Damals musste der Initiator des Hauses, Dominikanerpater Arturs, immer wieder erleben, wie junge und ältere Menschen versuchten, Essbares in Mülltonnen zu finden. So boten er und weitere Dominikaner in Liepaja den an den Mülltonnen herumschleichenden Kindern Brot an. Um ihnen aus der Misere zu helfen und ihnen ein Zuhause zu schaffen, entstand das Martinshaus, um dort in der Obhut der katholischen Kirche mit den Armen zu arbeiten. Mit eigenen Kräften wurde das Haus renoviert. Die Kinder können nach der Schule essen, spielen, über ihre Probleme sprechen. Im Sommer werden gemeinsame Ausflüge oder ein Sommercamp organisiert. Sobald weitere Mittel zur Verfügung stehen, werden zusätzliche Räume renoviert.

Aus vielen ehemals Hilfsbedürftigen wurden junge Helfer, die sich aktiv bei Arbeiten im Martinshaus engagierten. Sie machten zum Teil ihre Schulabschlüsse, gingen in eine Berufsausbildung oder fanden durch Vermittlung eine Arbeitsstelle.

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Not hat viele Gesichter

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Das Martinshaus bietet besonders auch schwangeren jungen Mädchen eine Herberge und hilft ihnen auf vielfältige Weise, damit sie ihr Kind zur Welt bringen können.

Der Dominikaner P. Arturs und seine MitarbeiterInnen wurden schon bald nach der Eröffnung des Martinhauses mit einem weiteren drängenden Problem konfrontiert. Sie mussten erleben, wie junge Frauen, zum Teil fast noch Mädchen, durch ungewollte Schwangerschaften in verzweifelte, hilflose Situationen gerieten. So wurde vor ca. 3 Jahren Raum für Schwangere geschaffen, die sich gegen eine Abtreibung entscheiden. Nach der Entbindung bleiben die Frauen noch für ca. 6 Monate im St. Martinshaus und die Mitarbeitenden versuchen, gemeinsam mit den Frauen nach Perspektiven zu suchen, damit diese langfristig ein selbstständiges Leben mit ihrem Kind führen können.
Ein zusätzlicher Raum dient für Secondhand-Bekleidung für Bedürftige. Unabhängig von Konfession oder Kirchenzugehörigkeit kann jeder aus der Umgebung ohne Vorbedingung daraus versorgt werden. Auch dieses Hilfsprogramm im St. Martinshaus wird zukünftig unter der Leitung von P. Peteris weitergeführt und ausgebaut.