Monatsbrief: Sankt Sophien Im Mai 2014

Monatsbrief201405
„Heute hier, morgen dort;
Bin kaum da, muss ich fort.“
Liebe Gemeinde,
mit der Feier der Erstkommunion am Weißen Sonntag endet meine Zeit hier bei Ihnen in der Gemeinde, weshalb ich als einleitenden Satz die ersten Worte des gleichnamigen Liedes von Hannes Wader gewählt habe. Diese Zeilen passen insofern sehr gut, als dass es fünf Monate waren, die für mich – in einem positiven Sinne – so gefüllt waren, dass sie wie im Flug vergangen sind.
In meinem kurzen Brief zur Vorstellung im November des letzten Jahres schrieb ich, dass ich mich freue, viele von Ihnen in meiner Zeit des Praktikums kennenzulernen. Dafür, dass dies so gut geklappt hat, möchte ich mich bei Ihnen ganz herzlich bedanken. Denn es ist nicht selbstverständlich, dass eine Gemeinde, die in ihrer Form und mit ihren tradierten Strukturen, die schon seit vielen Jahren besteht, einen jungen Diakon, der ja gerade erst vom Studium kommt und auch noch die eine oder andere eigenwillige Grille mitbringt, mit so offenen Armen willkommen heißt.
Die letzten fünf Monate waren für mich eine Zeit, in der ich vieles ausprobieren durfte – danke dafür, dass die meisten von Ihnen sich auf vieles eingelassen und dass Sie es offen auf genommen haben 😉 – und in der ich vieles zum ersten Mal, wie Taufen, Beerdigen, Predigen, etc., machen durfte. Meine Zeit hier werde ich in diesem Sinne als eine spannende Zeit in Erinnerung behalten; als eine Zeit, in der ich in eine tolle Gemeinde hineinschnuppern und sie vielleicht sogar an der einen oder anderen Stelle eine kurze Zeit begleiten durfte.
Für die Zukunft wünsche ich Ihnen und der ganzen Gemeinde alles Gute und Gottes reichen Segen, Ihr fr. Gregor
Lieber fr. Gregor!
Gern danken wir, P. Markus und ich, im Namen der Gemeinde Dir für Dein Engagement als Diakon hier bei uns. Du hattest hier viel zu tun und hast deine pastoralen Dienste gern und gewissenhaft vorbereitet und ausgeführt. Schön war zu erleben, dass Du das ein oder andere gewagt hast und Deine Predigten charmant veranschaulicht hast, so dass die Menschen sich angesprochen fühlten. Von daher überrascht es nicht, dass so viele sich zur Gemeindefahrt zu Deiner Priester-Weihe am 17. Mai angemeldet haben, dass zwei große Busse schon voll sind.
In Vorfreude auf Deine Priester-Weihe wünschen wir Dir als Mensch, Dominikaner, Diakon und Priester in spe Gottes Segen für Deinen Lebensweg!
P. Markus und P. Thomas