Monatsbrief: Sankt Sophien im August 2015

Der ganze Monatsbrief: 2015.08
Liebe Gemeinde!
Liebe Besucher von Sankt Sophien!
Fundsache. Es ist nicht selten, dass sich in unserer Kirche und in den Räumlichkeiten unserer Pfarrei Fundsachen finden. Nicht nur Regenschirme, Lesebrillen, Handschuhe, Taschentücher und Schals, sogar auch schon ‚mal ein Handy. Und keiner holt es ab! Oder, das war die Spitze: Ein ausgewachsenes Ultraschall-Gerät (!) stand da auf einmal im Gang – und keiner wusste, wem es gehört. Da stand es nun für Wochen. Auch eine Art Fundsache… . Falls Sie ‚mal etwas in diese Richtung vermissen sollten: Nachfragen, ob was gefunden wurde, kann man gerne nach den Gottesdiensten in der Sakristei oder – unter der Woche – im Pfarrbüro.
Zu den Fundsachen, die eigentlich keine sind, wie zum Beispiel das Ultraschall-Gerät, eine große Bitte: Unsere Gemeinderäumlichkeiten und unsere Kirche sind keine Abstellkammern oder Hilfsgüter-Annahmestellen. Wirkliche und vermeintliche Hilfsgüter bitte immer, immer persönlich abgeben! In einem großen Ordenshaus, in dem ich früher einmal lebte, gab es einen sogenannten „give-away-table“. Das war ein Tisch, auf den konnte man all die Sachen legen, die man nicht mehr brauchte, und jeder der vorbeikam und sie für nützlich hielt, durfte sie mitnehmen. Aber so etwas haben wir hier leider nicht. Das übersteigt unsere Möglichkeiten. Wenn jemand seine Tüte mit Kleidern, Büchern, etc. einfach irgendwo hinstellt, fühlt sich keiner verantwortlich. Und wenn sich keiner verantwortlich fühlt, muss es schließlich irgendwann der Pfarrer persönlich oder der Pastor erledigen! Also, liebe Wohltäter, bitte keine Fundsachen mehr 🙂
Wir bieten stattdessen: Wer Kleidungsstücke für Bedürftige abgeben möchte, kann das bei unserer Caritas-Gruppe tun, und zwar ca. zweiwöchentlich am Samstag von 10-11:30 Uhr im Sophien-Saal. Wer Bücher oder Devotionalien abzugeben hat: Bitte für den Weihnachtsmarkt aufbewahren! Zwei Wochen vor dem 1. Advent kann man sie für den Bücher-, bzw. Devotionalien-Flohmarkt spenden. Wer die Flüchtlingsarbeit unterstützen möchte, kann Kontakt aufnehmen zur Projektgruppe Flüchtlingsarbeit (Hr. Wachter, 0179/1916046; manfredwachterhh@aol.com).
So findet alles seinen Platz. Auch wir wollen ja nicht irgendwo verloren herumliegen, wie eine herrenlose Fundsache. Gott hat uns gefunden und wir Ihn! Wir gehören Ihm! Dank sei Gott!
Ihr Pater Markus