Monatsbrief: Sankt Sophien im Dezember 2015

Der ganze Monatsbrief: 2015.12
Liebe Gemeinde!
Liebe Besucher von Sankt Sophien!
„Und plötzlich war bei dem Engel ein großes himmlisches Heer, das Gott lobte und sprach:
Verherrlicht ist Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“
(Lukas-Evangelium, Kapitel 2,13-14)
Wie jedes Jahr, werden wir auch in der kommenden Heiligen Nacht diese Worte des Weihnachtsevangeliums hören. Worte, die Friede verheißen. Jesus bringt eine Zeit des Friedens.
Schon im Alten Testament wurde Er, der Messias, als Friedensfürst angekündigt. Beim Propheten Jesaja lesen wir: „Uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: … Fürst des Friedens.“ (Jesaja, Kap. 9,5)
„Wo ist dieser Friede?“, mögen wir fragen. Denn trotz Jesus Christus geht der Unfriede in der Welt an vielen Orten weiter. Angesichts der Spannungen in der Welt mag man denken, dass der Friede wieder neu – und mehr denn je – in Gefahr ist. Herr, schenke Frieden!
Der Klang der himmlischen Schar verhieß: „Auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade.“ Es bedarf der Gottverbundenheit, damit Friede wird. Es bedarf der Zuwendung Gottes, seiner Gnade, damit Friede im Menschen einkehrt. Und danach dann auch – durch den Frieden in uns – Friede unter den Menschen. Suchen wir den gottgeschenkten Frieden! Und seien wir dann Friedensstifter in der Welt.
Das beständige Gebet und das Leben mit Gott sind der Schlüssel zum Frieden. Friede mit Gott führt zur Erfahrung seines Friedens.
Jesus sagte den Jüngern: „Frieden hinterlasse ich euch. Meinen Frieden gebe ich euch; nicht einen Frieden, wie die Welt ihn gibt… . (Joh 14,27) Möge uns der Herr diese Gnade und diesen Frieden zuteil werden lassen! Möge er helfen, uns gut auf Weihnachten vorzubereiten, in dem wir Versöhnung mit ihm und den Menschen suchen – und wir so geeignet sind, weihnachtlichen Frieden zu empfangen.
Ihr Pater Markus